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Dunkelretreat ohne Elektrosmog
31. Mai 2018
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49 Tage Dunkelretreat

Arnold_E._Wiegand

Arnold_E._Wiegand

Arnold_E._Wiegand

49 Tage Dunkelretreat

Für den Juni und Juli 2017 hatte ich mich für ein ganz besonderes Projekt entschieden. Ich war allein in einem 49 Tage Dunkelretreat, um in völliger Dunkelheit das Bewusstsein zu erforschen. Im Gepäck lediglich meine Erfahrung aus 12 Jahren Dunkelretreat und meine Methode um die Erfahrungen in der Dunkelheit zu verarbeiten und zu integrieren.

Weshalb 49 Tage?

In der tibetischen Kultur vertritt man die Meinung, das die im tibetischen Totenbuch beschriebenen Phasen und Abläufe auch in einem 49 Tage Dunkelretreat erlebt werden. Durch meine Erfahrung kann ich das ganz klar bestätigen. Die Phasen und die Struktur sind identisch. Lediglich die „äußere“ Form gestaltete mein Unbewußtes so, dass es zu mir mit meinem kulturellen Hintergrund passend war.

Im tibetischen Totenbuch wird der Zeitraum vom Eintritt des Todes bis zum Eintritt in die nächste Inkarnation beschrieben. Dieses Thema hat mich schon seit Jahrzehnten beschäftigt.

Was habe ich beim 49 Tage Dunkelretreat erlebt?

Durch die Verringerung der äußeren Reize senkt sich automatisch die Wahrnehmungsschwelle des Bewusstseins. Dadurch kann ich leichter unbewußte Informationen wahrnehmen. Diese können in Form von Träumen, Albträumen, Gedanken, Phantasien, körperlichen Reaktionen oder Stimmungen auftauchen. Wenn so etwas auftauchte habe ich sofort meine Methode benutzt um mit den Wahrnehmungen umzugehen, bzw. anzunehmen. Insgesamt bin ich in dieser Zeit durch über 200 solcher Prozesse gegangen.

Habe ich alle Erfahrungen in dem 49 Tage Dunkelretreat gut verarbeitet?

Ganz klar ja. Es geht mir richtig gut!

Es gab lediglich zwei Prozesse bei denen ich zwei Tage brauchte um zu realisieren worum es ging. In den ersten Nächten hatte ich beim schlafen starke Rückenschmerzen. Die Aussicht 49 Tage jetzt in der Dunkelheit zu verbringen, an Grenzen zu stoßen und diese zu verschieben machten sich körperlich bemerkbar. Nach wenigen Tagen waren sie komplett weg. Zweitens, nach 30 Tagen spürte ich eine Beklommenheit als würde die Decke runterkommen, ein Gefühl der Schwere spürte ich beim Atmen und Angst stieg in mir auf. Auch hier verstand ich erst nach zwei Tagen worum es ging. Nachdem ich die Erkennntnis aus einem dazugehörigen Traum zog, verflog die Schwere auf Dauer und Leichtigkeit stellte sich ein.

Die anderen Themen/Prozessen schaute ich mir unmittelbar nach dem Wahrnehmen an.

Wie geht es weiter?

In den 49 Tagen bin ich durch über 200 Prozesse gegangen, und habe diese Erfahrungen, sowie Ideen und Erkenntnisse in der Dunkelheit notiert. Daraus wurde ein Roh-Manuskript das ich Anfang 2018 als Buch veröffentlichen werde. Also eine Dokumentation der 49 Tage und die Beschreibung des Umgangs mit den Wahrnehmungen die ich in der Dunkelheit einsetzte.

Und jetzt?

– Nun, der Bart ist schon wieder ab.

– Eine Teilnehmerin kam 3 Tage nach meinem „auftauchen“ für eine Woche in die Dunkelheit.

– Ich bin schon fleißig am entwerfen des Buchcovers und abschreiben von meinen Notizen.

Ich bin also wieder mitten im Leben. Doch die gemachten Erfahrungen werden wohl mein ganzes Leben nachwirken.

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Interview zu den 49 Tagen auf YouTube: 

https://www.youtube.com/watch?v=8Swk7Nd_fCM   (hier klicken)

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Bist Du offen für eine Möglichkeit den inneren Horizont zu erweitern? Es müssen ja nicht gleich 49 Tage sein. Die Aufenthaltsdauer ist bei mir ab 3 Tagen möglich. Wobei ich für eine vertiefende Erfahrung 7-10 Tage empfehle.

Weitere Informationen zum Dunkelretreat per e-Mail unter Email address oder telefonisch unter +49 (0) 61 95 – 68 59 62 .

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Informationsblatt Dunkelretreat: (PDF-Datei – hier klicken)

Videos zum Thema Dunkelretreat:  (YouTube Videos – hier klicken)

 

 

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